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Garteninspiration: Kirschlorbeer

Durch seine glänzenden Blätter und durch die Möglichkeit, dass er Ihrem Garten viel Privacy geben kann, ist der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) eine der beliebtesten Heckenpflanzen aus unserem Sortiment. Eine Kirschlorbeer-Hecke ist auf jeden Fall ganz anders als die meisten anderen Hecken, die für den Sichtschutz im Garten eingesetzt werden können. Durch seine großen Blätter und durch seine erfrischenden Farben sieht er viel fröhlicher und informeller aus als Koniferen, die meistens als Sichtschutz-Hecke verwendet werden. Brauchen Sie Garteninspiration für den Kirschlorbeer? Lesen Sie dann schnell weiter!

Warum ist der Kirschlorbeer so beliebt?

Wenn wir uns die schönsten Eigenschaften des Kirschlorbeers anschauen, dann fallen natürlich sofort seine Blätter auf. Das ovale, relativ große Blatt des Prunus laurocerasus hat an der Oberseite einen Glanz, der eigentlich nur noch von der Japanischen Aukube (Aucuba japonica) übertroffen werden kann. Der Kirschlorbeer ist jedoch bedeutend flexibler. Die Blattflecken der Japanischen Aukube sind zwar einzigartig, aber eine Kirschlorbeer-Hecke ist in verschiedenen Sorten und Größen erhältlich, deshalb sind für jeden Garten schnell passende Lösungen zu finden. Sogar für kleine Gärten gibt es passende Optionen, die meistens zu wenig Platz für großblättrige Hecken haben.

Ein anderer großer Vorteil des Kirschlorbeers ist die Tatsache, dass er eine pflegeleichte Pflanze ist. Staunässe sollte allerdings vermieden werden, aber das gilt für fast alle Heckenpflanzen. Wenn Sie jedoch einen gut durchlässigen Gartenboden haben, dann ist das Pflanzen einer Kirschlorbeer-Hecke gut möglich. Ein Kirschlorbeer ist keine heimische Heckenpflanze, aber durch seinen ursprünglichen Lebensraum in Südosteuropa, der Türkei und Nordiran kommt diese wunderbare Pflanze auch nicht von ganz weit her. Prunus laurocerasus ist außerdem gut winterfest. Der Kirschlorbeer 'Zabeliana' und der Kirschlorbeer 'Etna' sind sogar besonders winterfest und können deshalb Minus-Temperaturen von bis zu -25°C noch gut verkraften.

Eine große Kirschlorbeer-Hecke

Wenn Sie eine Hecke mit solchen hübschen Blättern haben, dann soll das natürlich auch für die Umgebung gut sichtbar sein. Viele Gartenbesitzer entscheiden sich deshalb auch gerne für eine große Kirschlorbeer-Hecke. Dadurch ist der Kirschlorbeer 'Rotundifolia' zum Beispiel auch so beliebt. Sie brauchen nicht lange darauf zu warten, dass eine Kirschlorbeer-Hecke einer größeren Sorte hoch genug gewachsen ist, um als Privacy-Hecke verwendet zu werden. Der Kirschlorbeer 'Rotundifolia' wächst zum Beispiel 40 bis 50 Zentimeter pro Jahr, wodurch junge Heckenpflanzen innerhalb einiger Jahre auf Augenhöhe oder höher sind. Dabei ist auffallend, dass diese schnellwachsenden Heckenpflanzen kaum gepflegt werden müssen. Ein jährlicher Rückschnitt ist dann bereits ausreichend.

Das hat zum Teil damit zu tun, dass eine Kirschlorbeer-Hecke nicht nur formell gut aussieht. Anders gesagt: für viele Gartenbesitzer ist die Kirschlorbeer-Hecke die einzige informelle Option, wenn es um eine Privacy-Hecke geht. Die meisten anderen immergrüne Heckenpflanzen haben nämlich ein etwas formelleres Aussehen. Ein Kirschlorbeer sieht aber gerade gut aus, wenn seine natürliche Wuchsform erhalten bleibt. Viele Rückschnitte haben deshalb zur Folge, dass die Hecke weniger überschwänglich aussieht. Das Schneiden einer Kirschlorbeer-Hecke ist übrigens ganz einfach. Sie brauchen dabei nämlich nur die Zweige abzuschneiden, die Ihrer Meinung nach aus der Reihe tanzen. Dies sollten Sie mit einer Gartenschere machen, denn mit größeren Gartengeräten können die hübschen Blätter zu stark beschädigt werden.

Anstelle des Kirschlorbeers 'Rotundifolia' können Sie aber auch den Kirschlorbeer 'Novita' in den Garten pflanzen. Diese beiden Sorten ähneln sich sehr, obwohl der 'Novita' krankheitsresistenter ist und deshalb Krankheiten, wie die Schrotschusskrankheit oder der Mehltau, besser verkraften kann. Ist Ihr Garten zu groß zum Pflanzen dieser relativ breitwachsenden Sorten, aber bevorzugen Sie trotzdem viel Privacy in Ihrem Garten? Dann ist der Kirschlorbeer 'Genolia'® der ideale Kirschlorbeer für Sie. Diese Kirschlorbeer-Hecke hat aufrecht wachsende Zweige, wodurch diese Sorte einen viel schmaleren Wuchs hat.

Der Kirschlorbeer in einem kleineren Garten

Das potentielle Problem einer Kirschlorbeer-Hecke in kleineren Gärten hatten wir bereits erwähnt: der Kirschlorbeer kann ziemlich in die Breite wachsen. Für einen kleinen Stadtgarten ist das deshalb nicht so ideal, auch wenn der Kirschlorbeer unreine Stadtluft gut vertragen kann. Der deutsche Pflanzenzüchter Otto Luyken hatte dieses Problem bereits vor Jahren erkannt und hat sich darum auf die Suche nach einer kleineren Kirschlorbeer-Hecke als Zuchtform gemacht. Mitte des vorigen Jahrhunderts ist es ihm dann gelungen und die Zuchtform wurde daraufhin dann auch nach ihm genannt. Der Kirschlorbeer 'Otto Luyken' hat jedoch genauso zierliche Blätter wie seine größeren Artgenossen, dabei bleibt der 'Otto Luyken' jedoch etwas kleiner im Wuchs. Für eine Vorgarten-Hecke, die maximal nur einen Meter hoch sein sollte, ist dieser Kirschlorbeer deshalb ideal.

Andere Kirschlorbeer-Hecken, die einen niedrigeren Wuchs haben, sind beispielweise der Kirschlorbeer 'Mano' (kann maximal um die 1,5 Meter hoch werden) und der Kirschlorbeer 'Zabeliana' (kann nicht höher als 1,25 Meter hoch werden). Dabei sollte jedoch gesagt werden, dass der Kirschlorbeer 'Zabeliana' einen ziemlich breiten Wuchs hat und deshalb jedes Jahr zweimal geschnitten werden sollte, auch wenn er mit seinem jährlichen Zuwachs von 20 bis 30 Zentimetern einen eher langsamen Wuchs hat. Der zierliche Portugiesische Kirschlorbeer (Prunus lusitanica 'Angustifolia') wird von Gärtnern auch oft gepflanzt, die vom Aussehen des Kirschlorbeers angetan sind, aber trotzdem eine etwas niedrigere Hecke bevorzugen. Der Portugiesische Kirschlorbeer kann trotzdem noch zu einer 2 Meter hohen Privacy-Hecke heranwachsen.

Eine blühende Kirschlorbeer-Hecke

Die Blüten des Kirschlorbeers sind allerdings weniger bekannt. Es wachsen zwischen April und Mai zwar Blüten an den Zweigen des Prunus laurocerasus, aber bei den meisten Kirschlorbeer-Sorten handelt es sich dabei eher um unscheinbare Blüten. Der Kirschlorbeer 'Herbergii' ist hier jedoch eine Ausnahme. Jedes Jahr im Frühjahr bekommt er nämlich auffallend viele Blüten. Die weißen Blüten werden dabei wunderbar durch die Blätter des Kirschlorbeers 'Herbergii' akzentuiert, die viel dunkler sind als die Blätter seiner Artgenossen. Die Blüten verbreiten einen herrlichen Duft und die Bienen-Population in Ihrer Umgebung wird dabei auch ganz wunderbar unterstützt, denn sie ernähren sich hauptsächlich vom Nektar der Blüten. Bevorzugen Sie eine blühende Kirschlorbeer-Hecke, aber sind Sie der Meinung, dass der Kirschlorbeer 'Herbergii' etwas zu überschwänglich aussieht? Dann ist der Kirschlorbeer 'Caucasica' eine ganz ausgezeichnete Alternative. Durch die Blätter sieht er anderen Kirschlorbeer-Sorten etwas ähnlicher und er hat hübsche, weiße Blütentrauben, die gleichermaßen vorteilhaft sind.